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Exkursion I documenta 14

Master-EW Studierende besuchen die documenta 14 vom 31.07. - 03.08.2017. Die Exkursion findet im Rahmen des Projektseminars im Modul 6 statt. Den Impuls zur Exkursion als Teilstück des Seminars visuell, materiell, immateriell: documenta 14. Ästhetische Erscheinungsformen der Gegenwart gaben Sarah Hübscher und Elvira Neuendank aus dem Lehrgebiet Allgemeine Erziehungswissenschaft und Historische Bildungsforschung.

 

Hans_Haacke_Wir_sind_das_Volk_EMSTBildunterschrift: Hans Haacke Wir (alle) sind das Volk—We (all) are the people. 2003/2017. Banner, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst, Athen, documenta 14. Copyright: Hans Haacke/VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Foto: Mathias Völzke.

Die documenta  gilt seit ihrer ersten Präsentation 1955 neben der Biennale in Venedig als weltweit bedeutendste, zyklisch wiederkehrende Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die Geschichte dieses Ausstellungsformates, das alle fünf Jahre in Kassel zu sehen ist, ist auf das engste verbunden mit der deutschen Geschichte und den relevanten Themen von Gesellschaft auf lokaler und globaler Ebene. Mit Blick auf die bisherigen 13 Ausstellungen lässt sich konstatieren, dass die documenta  den Anspruch erheben darf ein Gradmesser aktueller Tendenzen der Gegenwart zu sein. Die gezeigte Gegenwartskunst wird als Resonanzraum für die soziokulturellen Themen, Herausforderungen und Probleme ihrer Zeit verstanden. Der Besuch der documenta 14 in Kassel ist das essentielle Teilstück des Projektseminars. Der Arbeitstitel der Ausstellung lautet „von Athen lernen“ und gibt erste Einblicke in das Ideenkonstrukt der Schau: sexuelle Selbstbestimmung, Kolonialismus, Solidarität, Faschismusgeschichte, Gewaltgeschichte, kapitalistische Strukturen, Systemkritik sowie Disziplinierung und Differenz in der Gesellschaft sind Themencluster die auf unterschiedlichste Weise ästhetisch neu formuliert werden. Das Seminar visuell, materiell, immateriell: documenta 14. Ästhetische Erscheinungsformen der Gegenwart untersucht aktuelle Erscheinungsformen im Kontext sozialwissenschaftlicher Forschung. Diese unterschiedlichsten Formen - können visuell, materiell, immateriell - als Indikatoren gesellschaftlicher Prozesse gelesen werden. Sie sind Richtung, Filter und Output gesellschaftlich relevanter Themen und zugleich anhaltender Prozess und Wissenstransfer.

Bild: Hans Haacke Wir (alle) sind das Volk - We (all) are the people. 2003/2017. Banner, EMST - Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst, Athen, documenta 14. Copyright: Hans Haacke/VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Foto: Mathias Völzke.