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Projekte


Aktuell

AGE-WELL: Material conditions and older age wellbeing in Germany and Poland: institutional and regional variation in individual risks and insurance mechanisms (02/2020-02/2023)

  • Drittmittelgeber: DFG (Beethoven)
  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt
  • Kooperationspartner: Dr. Michał Myck
  • Team:
  • Kurzbeschreibung:

    Ziel des Projektes ist das Verständnis der Zusammenhänge zwischen materiellen Bedingungen und Wohlbefinden im Alter auf Basis der interdisziplinären Erforschung von Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Deutschland und Polen. Dazu werden  soziale Ungleichheiten über den Lebenslauf und Determinanten des Wohlbefindens im Alter in unterschiedlichen nationalen und regionalen Kontexten analysiert. Konkret nehmen wir verschiedene materielle Risiken (z.B. Pflegebedarf), Absicherungsmechanismen auf individueller (z.B. Hausbesitz) und kontextueller Ebene (z.B. Transferleistungen) sowie deren Auswirkungen auf individuelles Wohlbefinden in den Blick. Für die Analyse werden längsschnittliche Individualinformationen des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe mit detaillierten Regionalinformationen für Deutschland und Polen (LAU 1 % 2) verknüpft.

  • Weitere Informationen zu AGE-WELL finden Sie hier

 

IN-CARE: How are varying care systems associated with inequalities in care and wellbeing in later life? (04/2019-04/2022)

  • Drittmittelgeber: DFG (ORA)
  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt
  • Kooperationspartner:
    Prof. Dr. M. Broese van Groenou, (Vrije Universiteit Amsterdam), Prof. Dr. K. Glaser (King’s College London) und Prof. Dr. Yoko Ibuka (Keio University Tokyo)
  • Team:
    Dr. habil. Christian Deindl (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Dr. Nekehia Quashie (TU Dortmund), Judith Kaschowitz (TU Dortmund), Melanie Wagner (Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Munich Center for the Economics of Aging), Lisa Jessee (TU Dortmund)
  • Kurzbeschreibung:
    Im dreijährigen ORA-Projekt (Open Research Area) untersuchen wir, ob und wie unterschiedliche Systeme der Langzeitpflege und die jüngsten Reformen der Langzeitpflege innerhalb Europas und Japan mit sozioökonomischen Unterschieden bei der Inanspruchnahme formeller und informeller Pflege, der Gesundheit und dem Wohlbefinden im späteren Leben zusammenhängen. Die Untersuchung spezifischer Merkmale von Langzeitpflegemaßnahmen liefert auf zweierlei Weise theoretische Erkenntnisse zu Ungleichheiten in Bezug auf Familie, Gesundheit und Wohlbefinden. Wir erforschen, welche spezifischen nationalen Politiken die familiäre Betreuung implizit oder explizit unterstützen, und bewerten empirisch, ob solche Politiken zu sozioökonomischen Ungleichheiten in der familiären Betreuung beitragen. Zweitens geht es um die Frage, ob die gesundheitlichen Folgen und Folgen des Wohlbefindens sozioökonomischer Ungleichheiten bei älteren Erwachsenen mit Schlüsselfaktoren der Langzeitpflege zusammenhängen. Dies soll ein besseres Verständnis der Konsequenzen verschiedener Versorgungsstrategien für Ungleichheiten in Pflege, Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Leben und gezielte politische Interventionen ermöglichen.
  • Weitere Informationen zu IN-CARE finden Sie hier

Abgeschlossen

Wahrheit oder Bericht? Die Messung von Gesundheit im Rahmen vergleichender Analysen (01/2017-12/2017)

  • Drittmittelgeber: MERCUR
  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt
  • Team:
    Patrick Lazarevic (TU Dortmund), Judith Kaschowitz (TU Dortmund), Tony Kuckelkorn (TU Dortmund), Robert Balliet (TU Dortmund)
  • Kurzbeschreibung:
    Die Definition und Messung von Gesundheit ist der analytische Dreh- und Angelpunkt von quantitativ-empirischen Studien auf vielen wissenschaftlichen Disziplinen. Aus pragmatischen Gründen ist es häufig jedoch im Rahmen von standardisierten Befragungen nicht möglich, Gesundheit umfassend mithilfe objektiver Verfahren wie z.B. Leistungstests oder Biomarkern zu erheben, weshalb oft auf subjektive allgemeine Einschätzungen der Befragten zurückgegriffen wird. Dieses Vorgehen kann jedoch problematisch sein, da zum Beispiel aufgrund unterschiedlicher Erwartungen oder Maßstäbe der Befragten der gleiche Zustand unterschiedlich bewertet wird. Mithilfe der Anschubfinanzierung werden Sekundäranalysen durchgeführt, um diesem methodischen Problem auf den Grund zu gehen: Es wird untersucht, welche gesundheitsbezogenen und nicht-gesundheitsbezogenen Faktoren sich auf die Bewertung der eigenen Gesundheit auswirken und ob sich diese Zusammenhänge je nach Alter und Geschlecht unterscheiden.