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Politiken der Nicht-Nachhaltigkeit -

National-autoritärer Populismus und neue soziale Disparitäten als gesellschaftliche Rahmenbedingungen einer sozial-ökologischen Transformation


Kurzinformationen

Titel:

"Politiken der Nicht-Nachhaltigkeit - National-autoritärer Populismus und neue soziale Disparitäten als gesellschaftliche Rahmenbedingungen einer sozial-ökologischen Transformation",

in Kooperation mit dem Norbert Elias Center for Transformation Design & Research an der Europa-Universität Flensburg (Verbundleitung: Dr. Bernd Sommer)

Laufzeit:

01. Juni 2020 bis 31. Mai 2021

Förderung:
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Projektteam:

Projektleitung (Teilprojekt an der TU Dortmund): Dr. Miriam Schad

Projektmitarbeiter: Philipp Kadelke

Studentische Hilfskraft: Leonie Foschi


Themenstellung:

Seien es die Etablierung nachhaltiger Mobilitätsysteme, Veränderungen im Agrarsektor oder die Transformation des Energiesystems – die unterschiedlichen Felder einer sozial-ökologischen Transformation sind abhängig von gesellschaftlichen und politischen Rahmbedingungen, die weit über ihr jeweiliges Themenfeld hinausreichen. Ohne politische Unterstützung sowie eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung werden sich eine „Agrar-“, „Energie-“ und „Mobilitätswende“ oder sogar die „Große Transformation zur Nachhaltigkeit“ nicht gestalten lassen. Zwei Entwicklungen, die in der jüngeren Vergangenheit in nahezu allen frühindustrialisierten OECD-Staaten sowie darüber hinaus in zahlreichen Entwicklungs- und Schwellenländern zu beobachten sind und zwischen denen auch ein Zusammenhang zu bestehen scheint, sind das Erstarkens nationalistisch-populistischer Bewegungen und Parteien sowie die Herausbildung neuer sozialer Disparitäten.

Vor diesem Hintergrund fragt die Pilotstudie nach den diesbezüglichen Implikationen und Folgen für eine politisch erwünschte Transformation der Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit. Dazu wird zu beiden Themenblöcken im ersten Arbeitspaket des Projektes an der Universität Flensburg die einschlägige Fachliteratur identifiziert und systematisch ausgewertet. Dabei stehen insbesondere Fragen nach der Ausprägung in diesem Kontext geäußerter Einstellungen und Verteilung in sozialen Gruppen, nach Erklärungsmodellen und bestehenden Forschungsdesideraten im Fokus. Im zweiten Arbeitspaket an der TU Dortmund werden verschiedene Sekundärdatensätze (insbesondere die Daten des European Social Survey, des GESIS-Panel sowie des Sozio-oekonomischen Panels) sowohl in Bezug auf nationalistisch-populistische Orientierungen und Klimaschutz- und Umwelteinstellungen als auch hinsichtlich sozialer Lagen, subjektiver Wahrnehmung von sozialer Ungleichheit und Klimaschutz- und Umwelteinstellungen ausgewertet. Im dritten Arbeitspaket werden schließlich die Ergebnisse in Form einer Broschüre für eine außer-akademische Leserschaft aufbereitet und auf einer Veranstaltung in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert sowie mögliche politische Reaktionsstrategien diskutiert.