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Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Historische Bildungsforschung

 

Profil: Historische Bildungsforschung als Sozial- und Kulturwissenschaft

Zu den erziehungswissenschaftlichen Anteilen im Lehramtsstudium und für den Hauptfachstudiengang Erziehungswissenschaft gehören neben Fragen der Allgemeinen Erziehungswissenschaft auch sozialhistorische und anthropologische Themen wie das historische und gesellschaftliche Eingebundensein des Menschen in Geschichte und Gegenwart, seine Herkunft und die aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen sowie als biographischer Einzelwesen wie als Gattungswesen zu den Kernthemen.

 

Für die Lehramtsstudiengänge werden neben allgemeinpädagogischen Themen insbesondere Seminare zu anthropologischen Bedingungen der Bildung wie zur Rolle des Körpers, des Menschen als sozialem Wesen und seiner Beziehung zu Bewegung und Raum angeboten. Außerdem Angebote, die sich auf Fragen der ästhetischen Bildung und der Vermittlung von Geschichte und Gegenwart beziehen, sowie alle Themen, die sich mit der Geschichte des 20. Jahrhundert, auf Bedingungen des Lernens heute im 21. Jahrhundert beziehen lassen. Für das Hauptfach Erziehungswissenschaft im Bachelor und Master ist das Angebot größer: Hier zählen alle historischen Themen, die die Gegenwart und die Aufgaben der Zukunft besser verstehen lassen: Dies können Fragen der historischen Gender-, Kinder-, Jugend oder Familienforschung genauso sein wie wissenschaftshistorische Fragen der Etablierung des Nachdenkens über Fragen von Erziehung und Bildung. Generationsforschung und der Umgang mit Erinnerung gehören zu den Angeboten genauso wie ästhetische Bildung in Geschichte und Gegenwart. Methodisch werden insbesondere qualitative empirische Verfahren gelehrt, die um quantitative Verfahren ergänzt werden können. Insbesondere gilt ein Schwerpunkt – neben Texten – der Verwendung von visuellen Quellen aller Art, insbesondere Bilder, Fotografien, Filme, aber auch Gegenstände, Stadträume usw.; Exkursionen gehören zu den Vermittlungsformen. Solche Zugänge werden sowohl praktisch erprobt als auch theoretisch reflektiert. Prinzipiell wird die Gesellschaft aus ihren historischen Bedingungen heraus und in ihrer kulturellen Gebundenheit verstanden.

 

 

Wir bieten u.a. folgende Profilierungsmöglichkeiten an:

 

(1) Im Bereich der Historischen Bildungsforschung liegt der Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert.

 

(2) Visuelle Quellen und damit verbunden die Frage nach der Rolle des Visuellen als eigene Reflexionsform sowie ästhetische Bildung als eine Aufgabe allgemeiner Bildung

 

(3) Erinnerungskultur und Vermittlung als eine Form des Umgangs mit Geschichte in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft

 

(4) Anthropologische Fragestellungen – also Themen, die das gesamte Aufwachsen des Menschen und seine Handlungs- und Ausdrucksformen betreffen. Dies reicht von spieltheoretischen bis zu medientheoretischen Überlegungen und ihrer Geschichte.

 

(5) Wissenschaftshistorisch ist die Entwicklung des Faches und des Selbstverständnis dessen, was überhaupt unter dieser Disziplin verstanden wird, ein Schwerpunkt.

 

 

 

 



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Kontakt

Univ.-Prof. Dr. phil. Ulrike Mietzner
Professorin für Historische Bildungsforschung
Tel.: 0231 755-2190
Julia Lampka
Institutsverwaltung
Tel.: 0231 755-2199