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Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Berufspädagogik (IAEB)

Dr. phil. Miguel Zulaica y Mugica – Wissenschaftlicher Mitarbeiter Foto von Dr. phil. Miguel Zulaica y Mugica

Telefon
(+49)231 755-2963
(+49) 231/ 755-2963

Sprechzeiten
Im Sommersemester 2019:

Dienstags, 10-11 Uhr

Andere Termine nach Vereinbarung.

Adresse

Technische Universität Dortmund
Fakultät 12 Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie
Emil-Figge-Str. 50
44227 Dortmund

Raum 1.219

Inhalt

Forschungsschwerpunkte:

  • „Die Sozialität der Bildung. Eine Studie zum Verhältnis von Anerkennungs- und Institutionentheorie.“ (Dissertation)
  • Systematische Problemstellungen der Erziehungs- und Bildungsphilosophie
  • Fragestellungen pädagogischer Ethik und Gerechtigkeit
  • Wissenschaftstheorie im Kontext der Erziehungswissenschaft
  • Sozialphilosophie, mit den Schwerpunkten: Anerkennungs-, Handlungs- und Subjektivitätstheorien
  • Konzepte des Ökonomischen im Verhältnis zur pädagogischen Theoriebildung


Veranstaltungen Sommersemester 2019

Ringvorlesung Rhetoriken des Digitalen SoSe 2019


Externe Vorträge und Veranstaltungen:

Workshops:

10.02.2019 – 13.02.2019: Philosophy of Education. Possivility of Philosophical Research

Ort: Rajamangala University of Technology Lanna (RMUTL) Thailand

Kontext:  International Research Workshop on Education Philosophy, Dual TVET System and work-related learning

 

18.02.2019 – 20.02.2019: Philosophy of Education. Possivility of Philosophical Research

Ort: Universiti Tun Hussein Onn Malaysia (UTHM)

Kontext:  International Research Workshop on Education Philosophy, Dual TVET System and work-related learning

Vorträge:

14.10.2016 Tagung: Biographie & Geschichte (Dortmund)

Titel:   „An den Grenzen sozialer Immanenz biografischer Narrative – eine bildungstheoretische Reflexion des Begriffs der Bildungsgestalt“

17.01.2017 Kolloquium ISEP (Dortmund)

Titel:   „An den Grenzen sozialer Immanenz biografischer Narrative – eine bildungstheoretische Reflexion des Begriffs der Bildungsgestalt“

10.07.2018 Kolloquium an der Universität Kassel im Fachbereich Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit und außerschulische Bildung

Titel: „Sozialität der Bildung“

10.02.2019:  International Research Workshop on Education Philosophy, Dual TVET System and work-related learning

Ort: Rajamangala University of Technology Lanna (RMUTL) Thailand

Titel: Philosophy of Education. Possivility of Philosophical Research (Key Note)

 

18.02.2019:  International Research Workshop on Education Philosophy, Dual TVET System and work-related learning

Ort: Universiti Tun Hussein Onn Malaysia (UTHM)

Titel: Philosophy of Education. Possivility of Philosophical Research (Key Note)

Lehraufträge:

WiSe 2017/18:

Modus: Seminar

Titel: Hegels Gesellschaftskritik im Diskurs

Ort: Universität Wuppertal

Studiengang: Master of Arts: Bildungstheorie und Gesellschaftsanalyse; Master of Arts: Kinder, Jugend, Soziale Dienste

SoSe 2018:

Modus: Vorlesung

Titel: Einführung in die Erziehungs- und Bildungswissenschaft

Ort: Universität Innsbruck

Studiengang: Bachelor Erziehungswissenschaft

WiSe 2018/19:

Modus: Vorlesung

Titel: Einführung in ausgewählte Erziehungs- und Bildungstheorien

Ort: Universität Osnabrück

Studiengang: Bachelor Lehramt und Erzeihungswissenschaft


Zur Dissertation:

Miguel Zulaica: Die Sozialität der Bildung. Eine Studie zum Verhältnis von Anerkennungs- und Institutionstheorie.

Die Sozialität der Bildung beleuchtet anknüpfend am aktuellen Diskurs des Neohegelianismus die institutionelle und historische Verflechtung des Selbst- und Weltverhältnisses und der individuellen Reflexivität und setzt damit einen Kontrapunkt in Relation zu gängigen individualisierenden Thematisierungsweisen von Bildung. Die Studie versucht ferner eine partikulare Verständigungsorientierung zu skizzieren, die sich ihrer Historizität bewusst bleibt und den Dissens voraussetzt.

In der Studie wird Bildung als eine kritisch praktische Reflexivität verstanden und wird als Subjektivierungsfigur im Kontext institutionalisierter Anerkennungsformen besprochen. Hiermit sollen Institutionen nach Formen der in ihr sedimentierten Reflexivität in Hinsicht gemeinsamer Problembearbeitung befragt werden können. Gleichzeitig soll die Partikularität des Wir-Sagens einer lebensformabhängigen Reflexivität und Problemwahrnehmung in den Blick gehoben werden.

Anerkennungstheoretisch liegt der Beitrag in einer Verlagerung von interaktionistischen Modellierung von Anerkennungsverhältnisse hin zu institutionell eingelagerten Praktiken, womit auch eine bildungstheoretische Forschungsperspektive nahegelegt wird, die dem historischen Kontext mehr Gewicht verleiht. Darüber hinaus liegt der zentrale Einsatz der Studie in der Skizze einer kritisch bildungstheoretischen Perspektive jenseits des Streits von kritischer und postkritischer Erziehungswissenschaft.

Die Studie beleuchtet die Denkfigur einer Bildung zum sachlichen Streit und gemeinsamen Widerstreit.


Publikationen:

Zulaica y Mugica, Miguel (2019): Die Sozialität der Bildung. Eine Studie zum Verhältnis von Anerkennungs- und Institutionentheorie. Bielefeld: Transcript. Link zur Verlagsseite: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4674-0.

Wigger, Lothar, Zulaica y Mugica, Miguel (unveröffentlicht): Handlung. In: Weiß, Gabriele; Zirfas, Jörg (Hg.): Handbuch der Erziehungs- und Bildungsphilosophie. Wiesbaden: VS Springer.