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Projekte


Aktuell

Gesundheit und Unterstützung in Zeiten von Corona (ab Mai 2020)

  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt (TU Dortmund), Prof. Dr. Monika Reichert (TU Dortmund)
  • Team: Luise Bernhard, Vera Birgel, Franziska Colak, Claudius Garten, Miriam Grates, Lisa Jessee, Judith Kaschowitz, Cansel Kepez, Kim-Marei Kusserow, Nekehia Quashie, Fidan Sahin, Alina Schmitz (TU Dortmund)
  • Kurzbeschreibung:

    Angesichts der aktuellen neuartigen Coronavirus-Pandemie, die plötzliche Veränderungen in vielen Lebensbereichen nach sich zieht, wird im Forschungsfeld „Alternde Gesellschaften“ der TU Dortmund eine Studie durchgeführt. Im Rahmen der Studie „Gesundheit und Unterstützung in Zeiten von Corona“ wird untersucht, wie sich die aktuelle Coronavirus-Pandemie auf die gesundheitliche Situation, eventuell geleistete Unterstützung und möglicherweise eigenen Unterstützungsbedarf von Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter auswirkt. Ziel ist es, Probleme, Herausforderungen, aber auch Chancen aufzuzeigen, die die Virus-Pandemie in Bezug auf die gesundheitliche Situation und soziale Unterstützung mit sich bringt. Dazu wurde im Mai und Juni 2020 eine quantitative (Telefon-/Internet-)Befragung durchgeführt, die sich an Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter richtete. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

  • Nähere Informationen finden Sie hier. 
  • Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.  
  • Bei Interesse oder Fragen steht Ihnen das Projektteam gerne zur Verfügung: coronastudie.sowi@tu-dortmund.de

 

Plug-In: Plattform selbstadaptiver Benutzungsschnittstellen zur Gerätebedienung als individuelles Assistenzsystem – Teilvorhaben: Nutzerintegration (03/2020-02/2023)

  • Drittmittelgeber: BMBF (Digitale Plattformen)
  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt (TU Dortmund)
  • Kooperationspartner*innen: Prof. Dr. Sabine Sachweh (FH Dortmund), Prof. Susanne Lengyel (HS Hamm-Lippstadt), Dr. Thomas Biskup (QuinScape GmbH), Christin Schäfer (acs plus GmbH)
  • Team: Miriam Grates, Vera Birgel (TU Dortmund)
  • Kurzbeschreibung:

    Vor dem Hintergrund aktuellen Wandels gewinnen digitale Technologien an Bedeutung. Sie können dazu beitragen, ein selbstständiges Leben in der gewohnten Häuslichkeit trotz (gesundheitlicher) Einschränkungen zu führen. Eine solche Technologie trifft jedoch auf bestimmte Lebensverhältnisse und kann diese grundlegend verändern. Die Zunahme an digitaler Technik stellt insbesondere wenig technikaffine Nutzer*innen aufgrund geringerer Technikerfahrung und als komplex wahrgenommener Bedienbarkeit vor Herausforderungen. Zudem lehnen bestimmte Gruppen technische Neuentwicklungen ab, weil sie in ihnen keinen Mehrwert sehen, aus finanziellen Gründen, aus Angst vor Datenmissbrauch und der Wahrnehmung von Verlust der Privatsphäre. Dabei handelt es sich um Gruppen, die von digitalen Lösungen in besonderer Weise profitieren könnten. Eine „digitale Spaltung“ in Personen, die Technologien nutzen (können) und solche, die es nicht tun, trägt zur Verschärfung sozialer Ungleichheiten bei.

    Damit möglichst alle Gruppen von digitalen Entwicklungen profitieren, ist eine am Bedarf der verschiedenen Nutzergruppen orientierte Gestaltung erforderlich. Die sozialwissenschaftlich begleitete Entwicklung einer selbstadaptiven Benutzungsschnittstelle zur Gerätebedienung als individuelles Assistenzsystem (Plug-In) soll zur Verbesserung der individuellen Benutzerfreundlichkeit und sozialen Einbettung technologischer Entwicklungen beitragen.

    Grundlage des Teilvorhabens „Nutzerintegration“ bilden systematische Literaturrecherchen und empirische Sekundäranalysen repräsentativer Survey-Daten. Ziel des Teilvorhabens ist zudem, dass am Entwicklungsprozess beteiligte potenzielle Nutzer*innen die Zielgruppen repräsentativ abbilden. Schließlich wird untersucht, welche Folgen die Implementierung des entwickelten Assistenzsystems auf Mikro- und Makroebene nach sich ziehen kann.

 

AGE-WELL: Material conditions and older age wellbeing in Germany and Poland: institutional and regional variation in individual risks and insurance mechanisms (02/2020-02/2023)

  • Drittmittelgeber: DFG (Beethoven)
  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt (TU Dortmund)
  • Kooperationspartner: Dr. Michał Myck (CenEA)
  • Team: Alina Schmitz, Claudius Garten, Vera Birgel (TU Dortmund)
  • Kurzbeschreibung:

    Angesichts der demografischen Entwicklung und wachsender sozialer Ungleichheiten in vielen europäischen Ländern stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen ein hohes Wohlbefinden im Alter möglich ist. Ziel des Projekts ist ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen materiellen Ressourcen und dem Wohlbefinden älterer Menschen. Hierzu führen wir ländervergleichende Analysen von Deutschland und Polen durch – zwei Länder, die sich einerseits durch viele Gemeinsamkeiten wohlfahrtsstaatlicher Institutionen auszeichnen, aber die andererseits mit Blick auf die wirtschaftliche und soziale Lage der älteren Bevölkerung auch deutliche Unterschiede aufweisen.

    Wir untersuchen soziale Ungleichheiten über den Lebenslauf und Determinanten des Wohlbefindens in unterschiedlichen nationalen und regionalen Kontexten. Konkret nehmen wir verschiedene materielle Risiken (z.B. Krankheit und Pflegebedarf), Absicherungsmechanismen auf individueller (z.B. Immobilienbesitz oder private Altersvorsorge) wie auch auf kontextueller Ebene (z.B. Transferleistungen und Infrastruktur des Gesundheitswesens) sowie deren Auswirkungen auf das individuelle Wohlbefinden in den Blick. Für die Analysen werden längsschnittliche Individualdaten des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) mit detaillierten Regionaldaten für Deutschland und Polen (auf LAU-Ebene) verknüpft.

  • Weitere Informationen zu AGE-WELL finden Sie hier

 

IN-CARE: How are varying care systems associated with inequalities in care and wellbeing in later life? (04/2019-04/2022)

  • Drittmittelgeber: DFG (ORA)
  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt
  • Kooperationspartner:
    Prof. Dr. M. Broese van Groenou, (Vrije Universiteit Amsterdam), Prof. Dr. K. Glaser (King’s College London) und Prof. Dr. Yoko Ibuka (Keio University Tokyo)
  • Team:
    Dr. habil. Christian Deindl (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Dr. Nekehia Quashie (TU Dortmund), Judith Kaschowitz (TU Dortmund), Melanie Wagner (Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Munich Center for the Economics of Aging), Lisa Jessee (TU Dortmund)
  • Kurzbeschreibung:
    Im dreijährigen ORA-Projekt (Open Research Area) untersuchen wir, ob und wie unterschiedliche Systeme der Langzeitpflege und die jüngsten Reformen der Langzeitpflege innerhalb Europas und Japan mit sozioökonomischen Unterschieden bei der Inanspruchnahme formeller und informeller Pflege, der Gesundheit und dem Wohlbefinden im späteren Leben zusammenhängen. Die Untersuchung spezifischer Merkmale von Langzeitpflegemaßnahmen liefert auf zweierlei Weise theoretische Erkenntnisse zu Ungleichheiten in Bezug auf Familie, Gesundheit und Wohlbefinden. Wir erforschen, welche spezifischen nationalen Politiken die familiäre Betreuung implizit oder explizit unterstützen, und bewerten empirisch, ob solche Politiken zu sozioökonomischen Ungleichheiten in der familiären Betreuung beitragen. Zweitens geht es um die Frage, ob die gesundheitlichen Folgen und Folgen des Wohlbefindens sozioökonomischer Ungleichheiten bei älteren Erwachsenen mit Schlüsselfaktoren der Langzeitpflege zusammenhängen. Dies soll ein besseres Verständnis der Konsequenzen verschiedener Versorgungsstrategien für Ungleichheiten in Pflege, Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Leben und gezielte politische Interventionen ermöglichen.
  • Weitere Informationen zu IN-CARE finden Sie hier

Abgeschlossen

Wahrheit oder Bericht? Die Messung von Gesundheit im Rahmen vergleichender Analysen (01/2017-12/2017)

  • Drittmittelgeber: MERCUR
  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Brandt
  • Team:
    Patrick Lazarevic (TU Dortmund), Judith Kaschowitz (TU Dortmund), Tony Kuckelkorn (TU Dortmund), Robert Balliet (TU Dortmund)
  • Kurzbeschreibung:
    Die Definition und Messung von Gesundheit ist der analytische Dreh- und Angelpunkt von quantitativ-empirischen Studien auf vielen wissenschaftlichen Disziplinen. Aus pragmatischen Gründen ist es häufig jedoch im Rahmen von standardisierten Befragungen nicht möglich, Gesundheit umfassend mithilfe objektiver Verfahren wie z.B. Leistungstests oder Biomarkern zu erheben, weshalb oft auf subjektive allgemeine Einschätzungen der Befragten zurückgegriffen wird. Dieses Vorgehen kann jedoch problematisch sein, da zum Beispiel aufgrund unterschiedlicher Erwartungen oder Maßstäbe der Befragten der gleiche Zustand unterschiedlich bewertet wird. Mithilfe der Anschubfinanzierung werden Sekundäranalysen durchgeführt, um diesem methodischen Problem auf den Grund zu gehen: Es wird untersucht, welche gesundheitsbezogenen und nicht-gesundheitsbezogenen Faktoren sich auf die Bewertung der eigenen Gesundheit auswirken und ob sich diese Zusammenhänge je nach Alter und Geschlecht unterscheiden. 



Nebeninhalt

Zur Information

Aktuelle Veröffentlichungen  

Brandt, Garten, Myck, Oczkowska & Schmitz (2020): Ahead of Future Waves of Covid-19: A Regional Perspective on Health Risks and Healthcare Resources in Germany and Poland,

Lazarevic & Brandt (2020): Diverging ideas of health? Comparing the basis of health ratings across gender, age and country.

Schmitz & Lazarevic (2020): The gender health gap in Europe’s ageing societies: universal findings across countries and age groups?

Kaschowitz & Lazarevic (2019): Bedeutung des Gesundheitsindikators bei der Analyse der Gesundheitsfolgen informeller Pflege. Anderer Indikator, anderes Ergebnis?

Herlofson & Brandt (2019): Helping Older Parents in Europe: The Importance of Grandparenthood, Gender and Care regime.

Deindl & Brandt (2019): Deprivation and Transfers between three Generations: A regional Analysis Across Europe.

Brandt, Kaschowitz, Wagner (2019): External Experts for: Science Advice for Policy by European Academies.

Fietz & Kaschowitz (2019): Counting on Kin: The Satisfaction of Migrants with Their Social Networks in Germany.

Schmitz & Brandt (2019): Gendered Patterns of Depression and Its Determinants in Older Europeans.

Grates, Heming, Vukoman, Schabsky & Sorgalla (2019): New Perspectives on User Participation in Technology Design Processes: An Interdisciplinary Approach.

Weiterführende Links 

Masterstudiengang Alternde Gesellschaften

Institut für Gerontologie

Weiterbildendes Studium für Seniorinnen und Senioren